//viktoriabrücke – nichts gelernt!

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Selbstgefährdung oder Bußgeld – sucht euch was aus!

Die neue Baustelleneinrichtung auf der Viktoriabrücke ist ein Lehrstück mit dem Titel „Wie verschlimmbessere ich einen ohnehin schon katastrophalen `Radweg´“: Fußgehende und Radfahrende dicht zusammenpferchen, damit sie sich so richtig gegenseitig hassen lernen. Das hat ja in den letzten vier Jahren dort schon gut funktioniert.

Nun hat sich die Fahrradhauptstadt Bonn.de ein kostenloses Add-On überlegt: Holzbelag, möglichst viele Umwege und 90-Grad-Winkel. Zusammen mit dem Abenteuer-Bike-Park an der Reuterbrücke wird langsam ein ganzheitliches Konzept deutlich (wir berichteten).

Hat im Tiefbauamt eigentlich mal irgendwer nach der Grundschule noch mal ein Fahrrad bewegt? Irgendwer?!? Und schon beschweren sich in diesem Internetz wieder die ersten, dass sich „die Radfahrer nicht an die Regeln halten und nicht auf dem Radweg fahren“. Welcher Radweg eigentlich? Und was war nochmal die offizielle Begründung, das Radfahrende für die Zeit der Baustelle in dieser 30-Zone nicht auf der Fahrbahn fahren sollen? „Zu große Gefährdung durch Autofahrende.“

General-Anzeiger Bonn: Kritik an aktueller Wegeführung über die Viktoriabrücke

UPDATE: Inzwischen hat die Stadt Bonn auf die Kritik des ADFC reagiert und die Gefahrenstelle mit dem doppelten 90-Grad-Winkel wurde entschärft!

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